Unsere Immobilienexperten berechnen Ihnen kostenlos den Wert Ihrer Immobilie. Hier verbindet sich Erfahrung, geballtes Wissen und moderne Technik bzw. KI.

FAQ, Sie fragen, wir antworten

1. Welche Vorteile hat eine professionelle Immobilienbewertung durch den Immobilienexperten des Trendig-Immobilien Netzwerkes?

Eigentümer beobachten oft nicht den Markt und dessen Schwankungen und rechnen mit dem früheren Marktwert. Zusätzlich spielt eine gewisse Emotionalität und Verbundenheit eine Rolle, so dass oft die eigene Einschätzung zu subjektiv ist und weit am zu erziehlenden Marktpreis vorbei geht.
Aufgrund der fundierten Ausbildung und Erfahrung, gepaart mit langjährigen Marktbeobachtungen kann der Immobilien Fachmann des Trendig-Immobilien Netzwerkes objektiv den Wert Ihres Hauses, Wohnung oder Grundstück ermitteln und berücksichtigen dabei den aktuellen Marktwert der Immobilie.

Weder ein zu niedriger Preis, noch ein zu hoher Preis ist gut, denn beides wirkt sich nachteilig für Sie aus und Sie können dieses später kaum korrigieren ohne einen Verlust zu erleiden. Wie schnell und erfolgreich Sie Ihre Immobilie verkaufen entscheidet meistens das erste Angebot.
Ist der Preis zu hoch schreckt dies den Interessenten ab. Ein zu niedriger Preis zieht die falschen Kunden an, kann die Immobilie im schlechten Licht erscheinen lassen und bringt Ihnen auch zu wenig Geld ein.
Wenn Sie nun ein paar Mal den Preis ändern (egal on mach unten oder oben) "verbrennen" Sie Ihre Immobilie, d.h. die Beobachter der Immobilie denken entweder, dass mit dieser Immobilie etwas nicht stimmt, melden sich nicht mehr und warten ab, da sie denken, dass Sie ja sicherlich doch wieder Preisänderungen vornehmen werden, oder schätzen die Immobilie falsch ein. In allen Fällen verlieren Sie potentielle Interessenten.

Unsere Spezialisten ermitteln mit Hilfe eines der drei Wertermittlungsverfahren für Immobilien (Sachwertverfahren, Vergleichswertverfahren, Ertragswertverfahren) den passenden Angebotspreis für Ihre Immobilie.
Zusätzlich stellt eine kostenlose Immobilienbewertung durch das Trendig-Immobilien Netzwerk ein gutes Verkaufsargument beim Immobilienverkauf dar und schafft Vertrauen bei Interessenten und Käufern.
Bei Besichtigungen und Verhandlungsgesprächen versuchen Käufer gerne den Preis einer Immobilie nochmals zu drücken. Haben Verkäufer ihre Immobilie bewerten lassen kann man solche Versuche ruhig auf sich zukommen lassen.

Sprechen Sie auch mit unseren Beratern über Maßnahmen, wie man den Wert Ihrer Immobilie erhöhen kann. Vereinbaren Sie einen Termin mit uns.

Der Weg zu Ihrer Bewertung

1. Laden Sie sich dieses Formular herunter, füllen es aus und senden es zusammen mit den übrigen benötigten Unterlagen an unsere Email.
Alternativ können Sie uns auch eine Email senden. Unser Immobilien-Fachberater wird dann mit Ihnen einen Termin vereinbaren und die nötigen Angaben und Unterlagen selbst besorgen. Sie müssen sich um sonst nichts kümmern.

die Verfahren der Immobilienbewertung und die Faktoren der Wertbeeinflussung

Immobilien sind unterschiedlich, wie die Menschen, welche in diesen wohnen, und werden unterschiedlich genutzt. Daraus folgt, dass sich auch der Wert durch unterschiedliche Faktoren definiert. Wird zum Beispiel ein Renditeobjekt und/oder eine vermietete Immobilie verkauft muss das Augenmerk auf die Rendite gelenkt werden; im Gegensatz zur selbst genutzen Immobilie.

Bei einer Immobilie ist das Wichtigste Kriterium die Lage und dann die Lage und erst an dritter Stelle andere Faktoren wie Größe, Baujahr und Nutzungsmöglichkeiten.
Weitere Kriterien, die dann folgen sind Zustand der Bausubstanz und energetische Beschaffenheit, Zustand der Bausubstanz, Alter und die Ausstattung.
Bei der Bewertung einer Immobilie wird der Verkehrswert ermittelt. Je nach Art und Nutzung der Immobilie kommen hier drei mögliche Verfahren zur Wertermittlung zum Einsatz: das Vergleichswertverfahren, das Sachwertverfahren und das Ertragswertverfahren. Die Art und Weise der Hausbewertung ist durch die Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) geregelt.

Vergleichswertverfahren, wann anwenden?

Dieses Verfahren wird bei nicht vermieteten, selbst bewohnten (Einfamilienhäusern und Etagenwohnungen) Immobilien angewendet. Hier wird die Ermittlung mit Hilfe von Vergleichsobjekten, (die unserem zu bewertenden Objekt ähnlich sind) und einer Wohnmarktanalyse durchgeführt. Hier sind auch die Faktoren Größe, energetischer- und baulicher Zustand, Gebäudeart, Bauweise und Restnutzungsdauer ausschlaggebend.

Ertragswertverfahren, wann anwenden?

Bei Mehrfamilienhäusern und Gewerbeobjekte. Zusätzlich bei vermieteten Objekten. Dieses Verfahren ermittelt die zukünftigen möglichen Erträge, wobei hier die Erwirtschaftung der Rendite im Vordergrund steht. Die Mieteinnahmen werden mit den laufenden Kosten verrechnet und die langfristig prognostizierte erzielbare Rendite dient zur Verkehrswertermittlung.
Beim Ertragswertverfahren ist der Hauswert unter anderem von den zu erwartenden Erträgen und der Restnutzungsdauer abhängig. Die drei Hauptfaktoren bei der Berechnung des späteren Kaufpreises sind der Jahresreinertrag, der Bodenwert und der Vervielfältiger. Der Bodenwert beschreibt dabei den Wert des reinen Grundstücks, wobei die Immobilie darauf nicht berücksichtigt wird. Er wird durch den Bodenrichtwert berechnet.

Sachwertverfahren, wann anwenden?

Wenn es für eine Immobilie keine, oder nur ungeeignete Vergleichsobjekte gibt wendet man das Sachwertverfahren an. Bei diesem Verfahren finden die Wiederbeschaffungskosten bzw. Herstellungskosten und die Überlegung, welche Kosten bei einem Haus als Neubau anfallen würden, Anwendung. Oft sind es bei diesem Verfahren auch selbst genutzte, nicht vermietete Immobilien.
Es wird das Grundstück und die baulichen bzw. immobilen Anlagen berücksichtig. Einfach ausgedrückt:
Alles was man nicht wegtragen kann und fest verbunden ist ist immobil.
Der Wert des Baulands wird mit Hilfe des Vergleichsverfahrens ermittelt, während der Wert der baulichen Anlagen in Anlehnung an die Herstellungskosten oder die Kosten zur Wiederbeschaffung ermittelt wird. Abnutzung und Zustand der Gebäude werden ebenfalls berücksichtigt. Da dieses Verfahren oft marktfern ist, stellen Gutachterausschüsse Marktanpassungsfaktoren zur Verfügung.

der Bodenrichtwert

Laut § 196 des Baugesetzbuches (BauGB) sind aufgrund der Kaufpreissammlung flächendeckend durchschnittliche Lagewerte für den Boden unter Berücksichtigung des unterschiedlichen Entwicklungszustands zu ermitteln. Dazu wird ein repräsentatives Grundstück, sogen. Richtwertgrundstück oder Bodenrichtwertgrundstück, für eine Region zu Rate gezogen.
Der Bodenrichtwert ist der reine Grundstückswert und gibt den durchschnittlichen Quadratmeterpreis der Fläche an.
Nach § 196 des BauGB gelten für die Ermittlung von Bodenrichtwerten folgende Grundsätze:
Wenn keine häufigere Ermittlung vom jeweiligen Bundesland bestimmt wurde, müssen Bodenrichtwerte jeweils zum Ende jedes zweiten Kalenderjahres zu einem Stichtag ermittelt werden.
Im Falle einer steuerlichen Bewertung des Grundstücks sind Bodenrichtwerte nach ergänzenden Vorgaben der Finanzverwaltung zum jeweiligen Hauptfeststellungszeitpunkt oder sonstigen Feststellungszeitpunkt zu ermitteln.
Bodenrichtwerte, die sich auf einzelne Gebiete beziehen, sind zu einem abweichenden Zeitpunkt zu ermitteln.

Bodenrichtwerte in Erfahrung bringen

Bodenrichtwerte können bei der Bodenrichtwertauskunft der Gutachterausschüsse bzw. bei der jeweiligen Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse erfragt werden. In der Regel kann man die Bodenrichtwertkarte vor Ort kostenlos einsehen, dagegen können bei einer schriftlichen Anfrage Kosten entstehen.
Eine weitere Möglichkeit ist die Bodenrichtwerte im Vernetzten Bodenrichtwertinformationssystem (VBORIS) in Erfahrung zu bringen. Die meisten Bundesländer besitzen ein eigenes Bodenrichtwertinformationssystem (BORIS) in Form eines Geoportals. Hier kann man die Bodenrichtwerte einer bestimmten Region über die Eingabe einer Postleitzahl oder eines Straßennamens erhalten.

Zeitwert einer Immobilie
Der Zeitwert einer Immobilie ist der Preis der aktuell durch den Verkauf dieser erzielt werden könnte.
Verkehrswert einer Immobilie

Laut § 194 Baugesetzbuch (BauGB) wird der Verkehrswert durch den Preis bestimmt, der in dem Zeitpunkt, auf den sich die Ermittlung bezieht, im gewöhnlichen Geschäftsverkehr nach den rechtlichen Gegebenheiten und tatsächlichen Eigenschaften, der sonstigen Beschaffenheit und der Lage des Grundstücks oder des sonstigen Gegenstands der Wertermittlung ohne Rücksicht auf ungewöhnliche oder persönliche Verhältnisse zu erzielen wäre.

Marktwert einer Immobilie

Marktwert ist eigentlich Verkehrswert, wobei der Marktwert, im Gegensatz zum Verkehrswert, nicht gesetzlich definiert wird. Lediglich der Artikel 49 der Richtlinie 91/647/EWG des EU-Rates definiert den Marktwert folgendermassen:
Unter Marktwert ist der Preis zu verstehen, der zu dem Zeitpunkt der Bewertung aufgrund eines privatrechtlichen Vertrages über Bauten oder Grundstücke zwischen einem verkaufs-willigen Verkäufer und einem ihm nicht durch persönliche Beziehungen verbundenen Käufer unter den Voraussetzungen zu erzielen ist, dass das Grundstück offen am Markt angeboten wurde, dass die Marktverhältnisse einer ordnungsgemäßen Veräußerung nicht im Wege stehen und dass eine der Bedeutung des Objektes angemessene Verhandlungszeit zur Verfügung steht.